Personalsuche über Social Media

Personalsuche ist für viele Unternehmen in Liechtenstein eine Herausforderung

Tageszeitungen und Jobportale waren lange Zeit die richtigen Orte, wenn ein Unternehmen neue Mitarbeiter gesucht hat. Die Leserstruktur, insbesondere der Zeitungen, hat sich deutlich geändert.

Altersstruktur der Zeitungsleser

Jüngere Menschen lesen kaum noch Zeitungen so werden Sie diese Zielgruppe mit einem teuren Stelleninserat im Liechtensteiner Vaterland oder Volksblatt heute nur noch sehr schwer erreichen. Menschen zwischen 30 und 40, die für viele gehobene Positionen in Frage kommen, oder als Fachkräfte mit Berufserfahrung gefragt sind, sind heute auf Facebook, LinkedIn, Instagram oder anderen Social Media Plattformen anzutreffen. Insbesondere Interessenten für Lehrstellen zu finden, ist über eine Tageszeitung fast unmöglich geworden. Hier müssen die Plattformen bespielt werden, die 14- bis 18-Jährige nutzen: TikTok, Snapchat und allenfalls noch Instagram.

Doch sind bei weitem nicht die einzigen Gründe, Social Media für die Personalsuche in Betracht zu ziehen. Die Kosten für eine Anzeige auf Facebook oder LinkedIn können deutlich günstiger sein als in Zeitungen oder auf Jobplattformen. Die Zielgruppe, die Sie ansprechen können, ist auch ganz anders.

Denn auf einer Jobplattform oder in den Stelleninseraten einem Inserat im Vaterland oder im Volksblatt erreichen Sie hauptsächlich Leute, die aktuell aktiv auf der Suche nach einer neuen Stelle sind. Ehrlich gesagt, oft sind das nicht die allerbesten Kandidaten, die man sich als Unternehmen wünscht. Klar gibt es viele berechtigte Gründe, den Job zu wechseln, und es gibt sicher auch hervorragende zukünftige Mitarbeiter in dieser Gruppe. Die Top-Leute lässt man aber nicht gehen ? und genau die möchte man doch als Bewerber haben.

Auf Social Media kann man gezielt das ideale Profil des zukünftigen Stelleninhabers zusammenstellen: Alter, Berufserfahrung, Sprachkenntnisse ebenso wie persönliche Interessen oder Hobbys. Mit einer Social-Media-Jobanzeige auf Facebook oder LinkedIn kann man dann genau diese Personen erreichen ? auch wenn Sie aktiv gar nicht auf Jobsuche sind. Vielleicht ist die Stelle in Ihrem Unternehmen so interessant, dass sie einen Karriereschritt doch in Betracht ziehen.

Wie funktioniert die Mitarbeitersuche über Social Media

Im Vergleich zur Lesedauer einer Zeitung oder der Verweildauer auf einem Jobportal ist die Aufmerksamkeitsspanne auf Social Media Plattformen viel, viel kürzer. Job-Postings auf Facebook oder LinkedIn müssen darum anders aufgebaut sein als eine klassische Jobanzeige für eine Zeitung.

Immer wieder sieht man, dass Unternehmen einfach ganzseitige PDF-Stellenanzeigen mit ausführlichsten Beschreibungen über das Unternehmen, die Tätigkeitsbereiche, posten. Das liest niemand! Bei Social Media kommt es viel mehr auf die visuellen Reize an, da diese vom Gehirn deutlich schneller aufgenommen und verarbeitet werden als reiner Text.

So erzielt die Stellenanzeige Aufmerksamkeit. Die wichtigsten Anforderungen und Informationen über die Stelle, können in Stickworten zusammengefasst werden. Ausführliche Informationen können dann immer noch in der Jobausschreibung auf der Unternehmenswebseite zur Verfügung gestellt werden. Das Posting kann dann auf diese verweisen.

Dies ist ein Beispiel für eine Facebook-Jobanzeige.

Jobanzeige auf Facebook

Der Bewerbungsprozess im Jahr 2021

Viele Unternehmen haben aufwendige Bewerbungsprozesse mit langen Formularen, die von den Kandidaten sehr viele Informationen verlangen. Das hat natürlich den Vorteil, dass man so Bewerber abhält, die sich einfach mal nur schnell-schnell bewerben ohne die Stellenanforderungen richtig gelesen zu haben und diese bei Weitem nicht erfüllen.

Derartige Bewerbungsprozesse können im Jahr 2021 auch durchaus geeignete Kandidaten vor einer Bewerbung bei Ihrem Unternehmen zurückschrecken lassen. Gerade Mitarbeiter, die in Ihrer aktuellen Stelle recht zufrieden sind und gar nicht dringend nach einer neuen Stelle suchen, werden sich dann evtl. nicht bewerben. Das ist schade, den genau das könnten sehr engagierte Mitarbeiter sein.

Darum macht es in vielen Fällen Sinn, die von den Social-Media-Plattformen angebotenen Schnell-Bewerbungsfunktionen zu nutzen. Personalverantwortliche, die Angst vor zu vielen Bewerbungen durch diese Funktion haben, möchte gesagt sein: Absagen können genauso schnell versendet werden.

Was kostet ein Stelleninserat auf Facebook oder LinkedIn?

Die Kosten für ein Stelleninserat auf Facebook, LinkedIn, Instagram oder TikTok hängen natürlich von der Vorauswahl der Zielgruppe ab. Will man 25-35 Jährige Personen mit einer handwerklichen Ausbildung in einem Gebiet von 25 km um Vaduz erreichen, sind die Kosten natürlich deutlich geringer, als wenn ein Unternehmen potentielle Bewerber im ganzen deutschsprachigen Raum erreichen will.

Einen ersten Eindruck können Sie sich ganz einfach mit unserem LinkedIn-Rechner verschaffen.

Weitere Vorteile von Recruiting über Social Media

Ein grosser Vorteil von Social Media ist, dass Stellenanzeigen sehr leicht geteilt werden können. So kann jemand, der die Stelle sieht, sich selbst nicht bewerben möchte, diese mit einem Mausklick an einen Bekannten weiterleiten, den er für geeignet und interessiert hält.

Stellenanzeigen auf Facebook oder LinkedIn werden auch von Leuten gesehen, die nicht unbedingt auf Jobsuche sind. Ein Unternehmen, dass auf Personalsuche ist, wird als positiv wahrgenommen, weil es wächst, Arbeitsplätze schafft und offensichtlich innovativ ist. So können Sie mit unter nicht nur neue Mitarbeiter gewinnen ? sondern auch einen neuen Kunden.

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